Was du über deine Haut wissen solltest

Man sagt, die Haut eines Menschen spiegelt seine Seele – sie ist die Hülle unser Selbst. Im Hautbild unseres größten Organs kann man oft Stress, Trauer oder einen ungesunden Lebensstil erkennen. Gleichzeitig ist sie aber auch das Schutzschild unseres Körpers, das uns vor schädlichen Umwelteinflüssen schützt.


In diesem Artikel erfährst du, wie deine Haut aufgebaut ist, worauf du bei der Pflege achten solltest und warum Schönheitsschlaf so wichtig ist.

Die Aufgabe der Haut

Unsere Haut leistet jeden Tag sehr viel – und trägt dabei eine große Verantwortung. Der gesamte Organismus ist darauf angewiesen, dass sie funktioniert.
Dabei ist ihre wichtigste Aufgabe, uns vor verschiedensten äußeren Einflüssen wie Krankheitserregern, Kälte, Hitze, Strahlung, Druck, Stöße, Reibung und chemische Substanzen zu schützen. Von innen heraus verhindert sie Feuchtigkeits- und Wärmeverlust.
Du kannst dir den Aufbau unserer Haut wie die Schichten einer Zwiebel vorstellen – Es gibt die Oberhaut (Epidermis), die Lederhaut (Dormis) und die Unterhaut (Subkutis).

Die Unterhaut (Subkutis)

Die unterste Schicht unserer Haut besteht aus Bindegewebe. Darin befinden sich viele Fettpolster, die je nach Alter, Geschlecht und Ernährung eher dünner oder eher dicker sind. Die Subkutis bildet die Grenze zwischen Muskelfasern und der mittleren Hautschicht.   

Die Lederhaut (Dormis)  

Die Lederhaut ist die mittlere Hautschicht und ihr Bindegewebe besteht hauptsächlich aus Kollagen und Elastin. Kollagen ist für die Festigkeit und Dehnbarkeit unserer Haut verantwortlich und Elastin sorgt für Flexibilität und Elastizität.
Außerdem befinden sich unzählige Nerven, Schweißdrüsen, Muskelzellen und Talgdrüsen in der Dormis. Talgdrüsen produzieren Talg, der die Haut geschmeidig hält.
 

Die Oberhaut (Epidermis)

Die Epidermis ist die oberste Hautschicht. Im unteren Teil befinden sich lebende Zellen, die nach und nach an die Hautoberfläche gelangen. Dabei sterben sie hab und verhornen. Denn unsere Haut ist nur trocken und glanzlos, weil es keine lebenden Zellen mehr sind.   


5 Tipps für eine schöne Haut


#1 Nur kurz und nicht zu heiß duschen  
Langes und heißes Duschen schadet unserer Haut. Das liegt daran, dass heißes Wasser Feuchtigkeit entzieht. Stelle das Wasser nur lauwarm ein und dusche nicht länger als 20 Minuten.   

#2 Kleidung kann unser Hautbild beeinflussen
Enge, luftundurchlässige Kleidung lässt unsere Haut nicht atmen. Das führt zu vermehrten Schweißproduktion, Feuchtigkeitsverlust und Schuppenbildung. Vermeide eng geschnittene Kleidung bei Problemhaut.   

#3 Pflege für deinen Hauttyp   
Viele Frauen benutzen ab 30 schwere, reichhaltige Anti-Aging Cremes. Sie können die Haut irritieren. Stimme deine Pflegeprodukte immer auf deinen Hauttyp ab und nicht auf dein Alter.   

#4 Schlaf 
Dir ist es bestimmt klar – aber hältst du dich auch daran? Schlafmangel zählt als größter Feind gesunder Haut. Achte darauf, mindestens sieben bis acht Stunden pro Nacht zu schlafen. Denn während du schläfst, haben deine Zellen Zeit, sich zu regenerieren.

#5 Trockenheit
Trockene Haut führt zu Falten. Auch wenn deine Haut nach der Reinigung nicht spannt, solltest du jeden Tag mit einer Feuchtigkeitspflege starten. Wusstest du, dass deine Haut fast zu 70% aus Wasser besteht? Deswegen ist es auch wichtig, die Haut von innen mit Feuchtigkeit zu versorgen. Das heißt: viel trinken!    

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