Nach diesen 4 Ratschlägen freut sich deine Haut auf den Sommer

Du kennst das aus dem Gym: Vor dem Sport sollte man sich Aufwärmen, sonst wird es schnell schmerzhaft. Bei unserer Haut ist das ähnlich. Wenn der Sommer in den Startlöchern steht, braucht auch sie ein Aufwärmtraining. Wir zeigen dir, wie du ich auf die Sommersonne vorbereitest – und wie du deinen Hauttyp erkennst.

Schon im Winter wird die Haut stark belastet: Sie trocknet in den aufgeheizten Räumen aus und verbraucht ihre Feuchtigkeitsreserven. Und sie hat sich an dunkle Tage und schwaches Sonnenlicht angepasst. Mit dem Frühling gewöhnt sie sich eigentlich um – in diesem Jahr haben aber wohl die meisten von uns diese Zeit Corona-bedingt in den eigenen vier Wänden verbracht, weshalb wir uns nun umso achtsamer auf die Sonne vorbereiten müssen.
Im Prinzip geht es dabei um zwei Dinge: Erstens müssen wir die Feuchtigkeitsreserven auffüllen, und zweitens auf die Dosis der UV-Strahlung achten: Wir sollten sie zunächst nur langsam steigern, bis sich die Haut daran gewöhnt hat. Sonst bekommen wir eine hässliche Quittung: Sonnenbrand, schnellere Hautalterung und erhöhtes Hautkrebs-Risiko.


1. Viel Trinken!

Der einfachste Weg ist hier der beste: Wenn du viel trinkst, gibst du der Haut Feuchtigkeit zurück. Das funktioniert ganz einfach mit Wasser, aber auch mit selbstgemachtem Eistee – natürlich ohne Zucker. Sehr effektiv ist auch Quickcap Sun, am besten kurz bevor es nach draußen geht. Das enthaltene Lutein hilft dem Körper, die UV-Strahlen der Sonne besser zu absorbieren. Und die Vitamine C, A, D und E lindern den oxidativen Stress der Haut, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt wird.

2. Maske auf!

Du kannst deiner Haut aber auch von außen helfen: Mit Feuchtigkeitscremes, Lotionen oder Gesichtsmasken aus der Drogerie. Die Alternative mit Haushaltsmitteln ist eine Quark-Maske. Die hilft übrigens auch hervorragend bei Sonnenbrand. Aufpassen solltest du bei Seife. Sie saugt das Fett aus der Haut und beschleunigt das Austrocknen.

3. Bedeckt halten!

Es ist völlig in Ordnung, wenn du im T-Shirt, Top oder Shorts rausgehst. Aber du solltest immer etwas mitnehmen, mit dem du deinen Zellen eine Pause von der UV-Strahlung gönnen kannst – ein langärmliges Hemd etwa, oder einen Sonnenhut. Achtung auch bei den Füßen: In Flip-Flops bekommst du natürlich schneller Sonnenbrand als in Sneakern.

4. Eincremen!

Beim Schutz vor der Sonne führt kein Weg an einer guten Sonnencreme vorbei. Also immer auf den richtigen Lichtschutzfaktor achten. Am besten cremst du dich ein, bevor du aus dem Haus gehst. Achte dabei vor allem auf die Hautpartien, wo das Gewebe dünner ist – also Gesicht, Stirn, Nacken und Ohren, aber auch Schienbeine, Fußrücken und Knöchel.

VERSCHIEDENE HAUTTYPEN

Für eine unbeschwerte Zeit in der Sonne solltest du deinen Hauttyp kennen. Davon hängt nämlich die sogenannte Eigenschutzzeit ab: Also die Zeit, in der sich die Haut auf natürlichem Wege gegen UV-Strahlen schützen kann. Als Faustregel gilt dabei: Lichtschutzfaktor x Eigenschutzzeit = Zeit in der Sonne
Die Eigenschutzzeit ist bei jedem von uns anders. Einschätzen kannst du sie über deine natürliche Haut-, Haar- und Augenfarbe. Grob lassen sich vier Typen unterscheiden, mit jeweils unterschiedlicher Eigenschutzzeit:

Sehr empfindlich – 5-10 Minuten
Hell- oder rotblonde Haare
Sehr helle/blasse Haut
Hellblaue Augen
Sehr viele Sommersprossen

Empfindlich – 10-20 Minuten
Blonde Haare
Helle Haut
Grüne oder blaue Augen
Viele Sommersprossen

Normal – 20-30 Minuten
Hellbraune oder dunkelblonde Haare
mittelhelle Haut
braune oder graue Augen
kaum Sommersprossen

Unempfindlich – 30-40 Minuten
Dunkelbraune oder schwarze Haare
dunkle Haut
dunkelbraune Augen
keine Sommersprossen

Wenn du bislang noch nicht richtig in der Sonne warst, rechnest du am besten mit dem Minimum der Eigenschutzzeit. Und nein: Spray Tan, Sonnenbankbräune oder ähnliches zählen leider nicht.

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